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wilko*

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Montag, 30. März 2015, 17:49

Sind Illustratoren Alleskönner?

Und wieder mal die bange Frage: Steht dieser Threat im richtigen Oberthema? ;-)

Meiner Frage geht ein Ereignis vor einiger Zeit vorraus. Eines meiner damaligen Noseless Cartoons wurde von einem Forenmitglied als Illustration eingeordnet. Das an sich löste bei mir die Frage aus inwieweit man sich als (Amateur)-Cartoonist auch als (Amateur)-Illustrator bezeichnen bzw. sehen kann.
Ausgehend davon das ich als Amateur natürlich nicht auf das Know-How eines ausgebildeten Profis zurückgreifen kann, wäre die nächste Frage: Muss ich als Illustrator verschiedene Stile beherschen oder kann ich mich auf meinen eigenen Stil konzentrieren, soweit ich ihn für mich gefunden habe?
"Weniger ist mehr."

Mein Blog: wildstrich.blogspot.de

Kim

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2

Dienstag, 31. März 2015, 07:51

illustrator, Zeichner, Cartoonist... das sind alles mehr oder weniger schwammige Berufsbezeichnungen. Im Prinzip darf sich jeder so nennen, der über die entsprechende Fähigkeit zu verfügen glaubt. Zumindest den Studiengang "Illustration" gibt es allerdings. Hier kann man, wenn man das Studium zuende bringt, also mit einem richtigen Abschluss rechnen und sich offiziell auch so nennen. in dem Studium lernt man unterschiedliche Arbeitstechniken, Bildbearbeitung usw. und kann seine Stilvielfalt entwickeln oder ausbauen. Oder einen ganz eigenen unverwechselbaren Stil entwickeln. Im Grunde genommen muß ein Zeichner aber keine Stilvielfalt beherrschen, sondern kann das anbieten, was er drauf hat. Sobald es aber um Auftragsarbeiten geht könnte es schon sein, dass ein Kunde eine ganz bestimmte Idee in einem so und so benannten Stil umgesetzt haben möchte. Wenn man sich dann auf seinen Stil zurückzieht, nach dem Motto "Ich kann nur das, take it or leave it", könnte es eng werden: der Kunde sucht sich möglicherweise jemand anderen.

Jähling

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3

Dienstag, 31. März 2015, 13:43

Die "take it or leave it"-Haltung würde ich angehenden Zeichnern sowieso nicht empfehlen. Besser, sich in verschiedenen Stilen zu üben, bis sich dann zeigt, mit welchem man am Weitesten kommt. Sonst besteht die Gefahr, dass man in genau der Nische der beste wird, die nie jemand sehen will.

Von einem Illustrator würde ich (wenn ich Abnehmer wäre) erwarten, dass er ein Thema bildlich komprimieren und einen einmal gewählten Stil durchhalten kann. (Also die gleichen Grundkompetenzen wie bei Cartoonisten, nur anders angewandt.) Wenn er den Stil, den ich gerne hätte, nicht liefert, erwarte ich entweder von meinem Illustrator einen anderen Stil oder einen anderen Illustrator.
Ansonsten gilt, was Kim sagt: Du bist, was Du tust. Wenn deine Zeichnungen als Illustrationen benutzt werden, bist Du halt auch Illustrator. Mit welchem Stil auch immer.

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