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...also habe ich das Grundstudium in Hildesheim absolviert aber wie schon gesagt...ich = schlechter Konstrukteur. Durchs Studium habe ich aber jede menge Menschen kennengelernt die auch gerne Designen, so bin ich bei HM Technik in Wolfsburg gelandet wo ich 5 Jahre lang ganz profan Gebrauchsgrafik gemacht habe, so langweiligen Kram wie Powerpoint Präsentationen, Flyer etc. Mich hat aber immer auch schon 3D interessiert, also habe ich mir 3D Max aufgeschafft und Cinema 4D, und nach und nach kamen dann auch interessantere Aufträge (Bugatti, Bentley und natürlich Volkswagen). Zusätzlich arbeite ich seit Version 5 mit Photoshop, und ob du es mir glaubst oder nicht Leute die sich richtig mit PS auskennen (da zähle ich mich mittlerweile dazu) sind nicht so häufig anzutreffen wie man vielleicht glauben könnte. Nachdem unsere Firma dann etwas geschwächelt hat haben wir uns zu dritt Selbstständig gemacht, und da sitzen wir nun in Lehre in unserem kleinen Atelier...und Gottseidank funktioniert es auch einigermassen wobei ich alles andere als viel Geld verdiene, ich habe noch kein Haus, mein Auto ist 17 Jahre alt, die Steuern zu zahlen tut immer etwas weh, aaaaber ich mache den Job der mich jeden Tag aufstehen läßt und ich ganz selten mal denke "Scheiße ich muß in die Schufte"...das ist es was für mich zählt und da kann ich auch auf ein bißchen Reichtum verzichten...obwohl ich da natürlich nichts gegen hätte...
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Original von LilaLaunemary
Hm, das mit "zuerst was "richtiges" lernen" oder nicht ist einfach so 'ne Sache von Mut.
Ich glaube, dass es nicht schadet zuerst was "richtiges" zu machen, einfach um sich sagen zu können:
Wenn das alles mit dem kreativen/eigenständigen Traum nicht klappt, dann kann ich immer noch darauf zurückgreifen.
Ich habe schlicht und ergreifend Angst, dass wenn das Ganze doch in die Hose geht ich als 1€-Jobber ohne Ausbildung Müll aufsammeln oder putzen darf. (Das ist keinesfalls böse gegenüber irgendwelchen 1Euro-Jobbern oder Hartz4Empfängern gemeint.)
Was ich mir wünsche ist ein Job bei dem ich weiß, dass ich nicht früher oder später "auf der Straße" lande, um es mal etwas übertrieben zu formlieren.
Zitat
Original von LilaLaunemary
Ich habe schlicht und ergreifend Angst, dass wenn das Ganze doch in die Hose geht ich als 1€-Jobber ohne Ausbildung Müll aufsammeln oder putzen darf. (Das ist keinesfalls böse gegenüber irgendwelchen 1Euro-Jobbern oder Hartz4Empfängern gemeint.)
Was ich mir wünsche ist ein Job bei dem ich weiß, dass ich nicht früher oder später "auf der Straße" lande, um es mal etwas übertrieben zu formlieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Yabba« (11. Dezember 2007, 16:27)
Zitat
Original von Yabba
Zitat
Original von LilaLaunemary
Ich habe schlicht und ergreifend Angst, dass wenn das Ganze doch in die Hose geht ich als 1€-Jobber ohne Ausbildung Müll aufsammeln oder putzen darf. (Das ist keinesfalls böse gegenüber irgendwelchen 1Euro-Jobbern oder Hartz4Empfängern gemeint.)
Was ich mir wünsche ist ein Job bei dem ich weiß, dass ich nicht früher oder später "auf der Straße" lande, um es mal etwas übertrieben zu formlieren.
Als Frau kann man sich wenigstens notfalls, wenn es doch nicht klappt, einen Kerl angeln, der einen festen Job hat
Für Männer ist das Ganze etwas schwieriger ...
...das schwierigste am Studium ist es einen Platz zu kriegen, wenn genug Geld vorhanden ist such Dir eine richtig gute Privatschule, kostet zwar ein Schweinegeld, aber wenn die direkt mit der Wirtschaft zusammenarbeitet bist du näher an der Realität und hast bessere Chancen im späteren Berufsleben. Die meisten Hochschulen sind seeeehr weit entfernt von dem Beruf. Bei mir war es damals ein Hauptgrund das sehr viel mit der Hand gemacht wurde und sehr wenig am Rechner, was für mich als Designer nicht vereinbar ist, da der Beruf des Gestalters sich elemantar um den Rechner dreht, von daher muß man da schon eine gewisse Leidenschaft entwickeln, und die war 2000 noch nicht gegeben in Hildesheim mittlerweile sind sie wohl auch schlauer geworden und schreiben es sich jetzt auf die Fahne von wegen Ausbildung am Rechner, zu meiner Zeit bin ich da doch ziemlich angeeckt mit meiner Meinung...nicht das ich gutes Handwerk nicht zu schätzen weiß, ich erachte es auch als Basis auf Papier gezeichnet zu haben, aber irgendwann ist halt schluß und man muß sich mit den neuen Medien auseinandersetzen...bzw die richtige Mischung finden.Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andirasper« (12. Dezember 2007, 11:14)
Zitat
Original von andirasper
@ Lilalaunemary und Chaale
Was ist den für euch was richtiges lernen? Ihr müßt bedenken das ihr wahrscheinlich für den Rest eures Lebens den Job machen müßt, da muß man einfach abwägen will ich 30 - 40 Jahre in der Bank hinterm Schalter stehen und gutes Geld verdienen aber mit 45 die totale Lebenskrise kriegen? Oder setze ich alles daran meine skills so zu verbessern das die Leute da draussen einfach nicht an mir vorbeikommen...eins ist ja wohl klar, es gibt immer einen der besser ist aaaaber es gibt gaaaanz viele die schlechter sind wenn man sich wirklich mit seinem Fachgebiet beschäftigt. Das ist eine Entscheidung die ihr ganz alleine für euch entscheiden müßt, ihr könnt auf andere Leute hören und nach deren Lebenslinien leben oder ihr macht euer Ding...ich habe immer zu der letzteren Fraktion gehört, aber wie gesagt entscheiden könnt nur ihr was ihr mit eurem Leben anfangt und was ihr meint das das beste für euch ist.
Für mich persönlich ist Zeichnen das, in das ich mich am aktivsten reinstürzen kann. Ich hab jetzt einfach dieser riesige Motivation, besser zu werden, mein Ziel zu erreichen. Ich will es machen, weil es mich und andere glücklich machen kann.Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chaale« (12. Dezember 2007, 15:53)
Zitat
Original von andirasper
@ Herge
Ich habe an der FH in Hildesheiheim studiert, in meinem Studiengang gab es damals pro Semester 6 Studienplätze, der Fachbereich ist sehr klein was seine Vor und Nachteile hat. Grafik waren glaube ich 30 oder 40 Plätze.
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Zitat
Original von andirasper
Bei mir war es damals ein Hauptgrund das sehr viel mit der Hand gemacht wurde und sehr wenig am Rechner, was für mich als Designer nicht vereinbar ist, da der Beruf des Gestalters sich elemantar um den Rechner dreht, von daher muß man da schon eine gewisse Leidenschaft entwickeln, und die war 2000 noch nicht gegeben in Hildesheim mittlerweile sind sie wohl auch schlauer geworden und schreiben es sich jetzt auf die Fahne von wegen Ausbildung am Rechner, zu meiner Zeit bin ich da doch ziemlich angeeckt mit meiner Meinung...
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Herge« (12. Dezember 2007, 22:13)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andirasper« (13. Dezember 2007, 10:14)
Zitat
Original von Chaale
Hallo liebe Forenmitglieder,
hiermit starte ich ein neues (hoffentlich) Massenthema
Bei vielen steht ja wahrscheinlich die Frage an:
"Bald muss ich nicht mehr in den langweiligen Steinkasten Tag für Tag gehen. Aber was zum Teufel mach ich bloß danach, wenn ich auf eigenen Beinen stehen muss?"
Auf, schreibt eure Träume aufVom Pädagogen bis zum Millionär, alles ist erlaubt!
Gruss, eure Alex

- damit verdien ich meine Brötchen - nicht spektakulär, aber es bringt genug Kohle und der Job macht so weit Spaß - allerdings stehe ich auf dem glücklichen Podest, dass meine wahre "Bestimmung" nicht durch den Job geprägt ist: nichts ist vergänglicher als Ruhm und Ehre, den man im Job erlangt - ich rate jedem Schulabgänger strebsam zu sein, aber auch zu lernen, dass das leben nicht durch den Job definiert werden sollte: wenn es vorbei ist, wirst Du an der Himmelstür (für einige auch der untere Lieferanteneingang) gefragt, was dein Job war, sondern wer Du bist und wie Du dein leben gelebt hast - hast Du das unendlich große Geschenk, welches Du bekommen hast (okay, Du hast ein Rennen gegen Millionen anderer Starter gewonnen auf dem Weg zur Eizelle) ordentlich gewürdigt durch ein angemessenes Leben?Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Indy« (13. Dezember 2007, 12:27)
), vor allem die letzten vier Jahre (mußte ich doch glatt wegen Arbeitsverweigerung die 12. nochmal machen...schei* italienisch) Oberstufe waren die Hölle. Immer wenn ich an meiner alten Schule vorbeifahre bin ich froh das ich nicht mehr in den Kasten muß, bin auch nie wieder reingegangen egal ob Ehemaligentreffen oder sonstigen Einladungen. Du siehst es geht nicht jedem so wie Dir.
) hingesetzt. Aber wichtig ist es natürlich einen vernünftigen Abschluß zu haben, mein Problem war das es mir erst ein paar Jahre danach aufgegangen ist. Ein Kumpel von mir hats meiner Meinung nach richtig gemacht
...in begrenztem Maße... =) Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andirasper« (14. Dezember 2007, 10:57)
und dann schööööönnnn allllllltttttt werden, damit ihr Jungspunde alle meine Rente schööööön lange zahlen dürfte *lol* (als wenn wir noch was bekämen...aber das ist ein anderes Thema)














