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Richard Parzer

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Montag, 21. Juli 2025, 11:04

Ausschnitt aus dem Comicalbum "Nothando & der Oberst"

[img]https://richard-parzer.de/wp-content/uploads/2025/05/vor-1-edited.jpg?w=2500&h=[/img]









An diesen Comicalbum arbeite ich gerade - mittlerweile bin ich auf Seite 51 von 208

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bene (21.07.2025)

bene

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Montag, 21. Juli 2025, 17:40

Toll gezeichnet wieder!
Ich mag diesen stark plastischen Effekt, den du mit Bleistift den sonst eher cartoonigen Figuren verleihst - hat was ganz Eigenes.
Was du im anderen Thread zum Setting und den Figuren schreibst, kommt in der Umsetzung sehr gut rüber, finde ich.
Was Peter zu den Sprechblasen geschrieben hat, ist tatsächlich ein kleiner Schwachpunkt: Der Text wirkt darin etwas zu gedrängt, reingequetscht und zu dicht an den Rändern. Etwas größere Sprechblasen würden der Lesbarkeit gut tun.

Seite 51 von 208? - Krass! Heißt das, du hast für den gesamten Band bereits einen Plan, Text, Storyboard gar?
Mich würde ja mal - weil das leicht heikle Setting bereits angesprochen wurde - interessieren, wie du in die Geschichte eingestiegen bist und die Figuren einführst, also die allerersten Seiten. Oder fängt es so unvermittelt an wie bei den vorigen Seiten?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bene« (21. Juli 2025, 18:01)


Peter L. Opmann

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Montag, 21. Juli 2025, 18:02

Ah, hier ist ja mehr von Dir zu sehen. Hab' leider gerade zu wenig Zeit, die Seiten genauer anzuschauen. Aber das mache ich bald.

Daß die Onepager unter "Meine Zeichnungen" stehen, ist nicht so schlimm. Ich würde sagen, wir lassen die dort mal stehen.

bene

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Montag, 21. Juli 2025, 18:06

Daß die Onepager unter "Meine Zeichnungen" stehen, ist nicht so schlimm. Ich würde sagen, wir lassen die dort mal stehen.
... aber weitere Seiten bitte gerne hier, dann entdeckt man sie auch schneller und es ist ja definitiv ein Comic.

FrrFrr

Kims Klon

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Samstag, 26. Juli 2025, 10:40

Hallo Richard, nichts Gravierendes, nur ein Detail: Bei halb von vorne oder halb von hinten dargestellten Figuren lässt du häufig den hinteren Arm weg. Da Nothando so schmal ist, irritiert es bei ihr besonders, wenn nur ein Arm zu sehen ist, da sie den anderen kaum mit ihrem Körper komplett verdecken könnte. Das fällt aber tatsächlich auf den ersten Blick nicht auf.

FrrFrr

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Montag, 28. Juli 2025, 12:51

Sag' mal, paust du deine Seiten von einer Vorzeichnung nochmal auf ein neues Blatt durch, oder radierst du tatsächlich niemals in deinen Zeichnungen? Bei mir würde man immer irgendwelche Rillen von ausradierten Linien in den Grauflächen erkennen. Und ganz ohne irgendeine verschmierte Stelle würde ich auch keine Seite hinbekommen.

Zehes

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Montag, 28. Juli 2025, 13:03

Sag' mal, paust du deine Seiten von einer Vorzeichnung nochmal auf ein neues Blatt durch, oder radierst du tatsächlich niemals in deinen Zeichnungen? Bei mir würde man immer irgendwelche Rillen von ausradierten Linien in den Grauflächen erkennen. Und ganz ohne irgendeine verschmierte Stelle würde ich auch keine Seite hinbekommen.



Mache Deine Vorzeichnung statt mit Bleistift mit einem blauen Buntstift. Die meisten Scanner sind orthochromatisch und erkennen die Vorzeichnung nicht. Man braucht nicht zu radieren.

FrrFrr

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Montag, 28. Juli 2025, 23:30

Danke Zehes, aber das würde das Problem nicht lösen, denn auch ein Blaustift hinterlässt ggf. störende Prägungen auf dem Blatt, die eine Bleistiftzeichnung, wie eben Richard sie macht, nämlich mit feinen Linien und flächigen sauberen Grauverläufen, nicht brauchen kann.

Richard Parzer

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Mittwoch, 13. August 2025, 09:54

Hallo Richard, nichts Gravierendes, nur ein Detail: Bei halb von vorne oder halb von hinten dargestellten Figuren lässt du häufig den hinteren Arm weg. Da Nothando so schmal ist, irritiert es bei ihr besonders, wenn nur ein Arm zu sehen ist, da sie den anderen kaum mit ihrem Körper komplett verdecken könnte. Das fällt aber tatsächlich auf den ersten Blick nicht auf.


Hallo FrrFrr, danke für deine Rückmeldung. Zumindest bei Nothando ist mir das was du sagst auch schon aufgefallen. Bei den Vorzeichnungen habe ich manchmal ihren dem Betrachter abgewandten Arm, wenn sie läuft, leicht angedeutet. Aber das hat manchmal irgendwie verdreht und seltsam ausgesehen. Ich werde noch ein wenig herumprobieren - vielleicht kriegt ich`s ja irgendwann mal hin

Richard Parzer

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Mittwoch, 13. August 2025, 10:00

Sag' mal, paust du deine Seiten von einer Vorzeichnung nochmal auf ein neues Blatt durch, oder radierst du tatsächlich niemals in deinen Zeichnungen? Bei mir würde man immer irgendwelche Rillen von ausradierten Linien in den Grauflächen erkennen. Und ganz ohne irgendeine verschmierte Stelle würde ich auch keine Seite hinbekommen.


Lieber FrrFrr, danke für die Frage bzgl Grauflächen des Radierens. Ich habe da ein paar kleine Tricks, mit denen ich verhindern kann, dass am Blatt Schmierspuren passieren. Zuerst einmal zeichne ich die Scirbbles mit ganz feinen Bleistiftlinien. Da kann man dann sehr oft radieren ohne das am Papier irgendwelche Linien zurückbleiben. Meinen Radiergummi wische ich während des Zeichnens immer wieder mal auf einem Stofflappen ab. Dadurch bleibt er sauber und ich kann verhindern das Schmierflecken entstehen.

Beim gesamten Arbeitsvorgang komme ich ohne Durchpausen oder Leuchttisch aus.

FrrFrr

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Donnerstag, 14. August 2025, 08:02

Hallo FrrFrr, danke für deine Rückmeldung. Zumindest bei Nothando ist mir das was du sagst auch schon aufgefallen. Bei den Vorzeichnungen habe ich manchmal ihren dem Betrachter abgewandten Arm, wenn sie läuft, leicht angedeutet. Aber das hat manchmal irgendwie verdreht und seltsam ausgesehen. Ich werde noch ein wenig herumprobieren - vielleicht kriegt ich`s ja irgendwann mal hin


Deine Figuren reißen oft ihre Arme weit zurück mit spitzem Winkel im Ellbogengelenk. Mit einer natürlicheren Armhaltung sieht vielleicht auch der verdeckte Arm nicht mehr so seltsam aus. Es müssen ja meist nur ein Ellbogen oder ein Stück der Hand sichtbar sein, das allerdings an der richtigen Stelle. Ich kenne das Problem.

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Richard Parzer (26.08.2025)

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Donnerstag, 2. Juli 2026, 12:53

Diesmal möchte ich euch einen weiteren Ausschnitt aus der Geschichte zeigen , an der ich gerade zeichne . Die Hauptfiguren kennt ihr ja schon : Nothando und Oberst von Bubbenkopp . Die Handlung habe ich so angelegt , dass die beiden aus einem bestimmten Grund unbedingt in spätestens drei Tagen in Dar - es - Salam sein müssen . Und auf dem Weg dorthin passieren natürlich allerhand unerwartete Zwischenfälle . In dieser Seauenz geht es weniger um lustige Dialoge und Situationskomik , sondern um szenische Spannung . Jetzt arbeite ich bereits wieder an einem neuen Abschnitt . Da dürfen die zwei nach all der Aufregung erst mal ein wenig verschnaufen .
»Richard Parzer« hat folgende Bilder angehängt:
  • 20260614_155122.jpg
  • 20260614_155015.jpg
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bene (03.07.2026)

Peter L. Opmann

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Donnerstag, 2. Juli 2026, 14:57

Hab' jetzt keinen Überblick mehr über alles, was ich davon schon gesehen habe, aber diese Seiten finde ich absolut veröffentlichungsreif.


Über das Thema "Kolonialismus" hatten wir ja schon gesprochen. Ob mir Dein Comic auch inhaltlich gefällt, müßte ich noch genauer prüfen.

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Richard Parzer (04.07.2026)

Zehes

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Donnerstag, 2. Juli 2026, 19:45

Kompliment Richard. Mir fehlt im Moment etwas der Gesamtzusammenhand der Geschichte (muss mir die bisherigen Folgen mal anschauen), aber die Gestaltung finde ich super gemacht. :thumbup:
Frage dazu: Ist das Bleistift? Mit schwarzem Fineliner wäre die Schrift besser lesbar. Und man könnte es dann recht einfach kolorieren.
Aber bin gespannt, wie es weitergeht.

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Donnerstag, 2. Juli 2026, 23:39

Danke für eure Kommentare , Peter und Zehes ! Dass gerade meine beiden Liebligsfiguren so gut bei euch ankommen freut mich riesig - es hätte schließlich ja auch anders sein können . Ihr dürft nicht vergessen , dass zwischen den Abschnitten , die ich euch bisher gezeigt habe noch andere liegen , die ihr auch noch sehen müsstet , um die Handlung besser zu verstehen . Bis jetzt habe ich meist solche Szenen ausgewählt , in denen möglichst viel ' passiert ' . Rückblickend gesehen war das wohl ein Fehler . Am liebsten zeichne ich eigentlich solche Abschnitte , in denen die zwei einfach nur zusammen im Gras sitzen und miteinander reden - weil man da sieht , wie sie sich allmählich näher kommen .
Zu deiner Frage , Zehes : Alles auf diesen Seiten habe ich mit zwei Bleistifttypen gezeichnet . Einen harten für die Scribbles und Umrisslinien und einen sehr weichen für die Schraffuren . Die Schrift habe ich mit dem harten Bleistift in die Sprechblasen gesetzt . Dafür muss er sehr stark angespitzt werden und ist mir daher auch schon ein paar Mal beim Schreiben abgebrochen . Allzu fest darf man da nicht aufdrücken - und darunter leidet manchmal die Lesbarkeit der Schrift .
Ich wede euch auf jeden Fall darüber auf dem Laufenden halten , wie es mit dieser Geschichte weitergeht und vielleicht poste ich das nächste Mal einen inhaltlich etwas ruhigeren Ausschnitt .

FrrFrr

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Freitag, 3. Juli 2026, 00:57

Auf einer der gezeigten Seiten hat Nothando aber nun wirklich nur einen Arm. Das würde ich nicht so lassen.

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Richard Parzer (04.07.2026)

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Freitag, 3. Juli 2026, 20:47

Zeichnerisch wieder mal Hamma! (FrrFrr's punktuelle Kritik stimmt aber auch ;))
Man könnte natürlich generell diskutieren, ob die launige Art des Comics dem Thema dt. Kolonialismus usw. angemessen ist. Mich hatte es zumindest dazu gebracht, mal ein bisschen was über den Kontext zu lesen, und das ist ja schon mal nix Schlechtes...

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Freitag, 3. Juli 2026, 22:26

@FrrFrr : Du meinst wahrscheinlich die seitengroße ' Großaufnahme ' in der sie zusammen mit dem Oberst versucht , vor der heranstürmenden Gnuherde zu fliehen . Wahrscheinlich wirst du jetzt lachen , aber beim Zeichnen dieses Panels habe ich mir tatsächlich gedacht : ' Wie könnte ich das jetzt so hinkriegen , dass auch FrrFrr damit zufrieden wäre ? ' Aber letztlich bin ich dann doch wieder davor zurückgeschreckt , irgend einen seltsam verdrehten optisch verkürzten Armstumpf hinter Nothandos Rücken hervorragen zu lassen . Aber du hast natürlich Recht - wer genau hinsieht , dem fällt so was auf . Mal sehn , was sich da noch machen lässt .
@bene : Danke für dein Lob , bene ! Damals , als ich meine beiden Figuren erfunden habe , hab ich mir auch die Frage gestellt , ob der historische Hintergrund zu der Art von Comic passt , die ich im Sinn hatte . Dann hab ichs aber doch gewagt . Beim Zeichnen der Vorgängergeschichte ( von der ja schon ein kleiner Ausschnitt in der von dir begründeten Rubrik ' Comicanfänge ' zu sehen ist ) wusste ich selbst noch nicht allzu viel über diese Fakten . Später hab ich aber immer mehr zu dem Thema gelesen , was mir nicht zuletzt auch neue Ideen für meine aktuelle Story geliefert hat .
Aber freilich wollen diese Comics keine in allen Punkten absolut korrekte Darstellung der damaligen Verhältnisse und Ereignisse sein . Dass sie dich dazu gebracht haben , dich zum Thema zu informieren , ist ein großes Kompliment für mich ( hätte nie gedacht , dass meine Zeichnungen mal so etwas bei jemandem auslösen würden ) .

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bene (04.07.2026)

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19

Samstag, 4. Juli 2026, 17:49

@FrrFrr : (...) Aber letztlich bin ich dann doch wieder davor zurückgeschreckt , irgend einen seltsam verdrehten optisch verkürzten Armstumpf hinter Nothandos Rücken hervorragen zu lassen . Aber du hast natürlich Recht - wer genau hinsieht , dem fällt so was auf . Mal sehn , was sich da noch machen lässt .


Vielleicht musst du dir den Bewegungsablauf beim Laufen klarer machen, dir einen Sprinter ansehen und dich in die Bewegung hineinversetzen. Auch wenn Rennen aussehen kann wie Fliegen (jedenfalls bei vielen Tieren und bei begabten trainierten Menschen), ist es eher ein sich ständiges Ausbalancieren und vom-Boden-Abdrücken eines Körpers mit gegenläufig schwingenden und kreisenden Bewegungen. Sich nur vorzustellen, da ist ein für den Moment schwebender Körper mit in verschiedene Richtungen ausgestreckten Gliedmaßen, ist nicht so hilfreich.
Und - wie schon gesagt - diese extrem angewinkelt nach hinten gezogenen Arme, bei denen die Schultern aber nicht mitgehen (der Brust-raus-Effekt also fehlt) wirken schon etwas eigenartig.

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Samstag, 4. Juli 2026, 22:46

Wenn ich laufende Huftiere zeichne ( bei denen sind die Bewegungsabläufe ja ziemlich kompliziert) sehe ich mir vorher immer auf ein paar Fotos an , wie sie ihre Beine bewegen . Das sollte ich vielleicht in Zukunft auch bei laufenden Menchen machen - und dabei natürlich auch auf die dazugehörigen Armbewegungen achten .
Als ich die Szene mit der Gnuherde gezeichnet habe , habe ich mich , weil mich deine früheren Kommentare diesbezüglich schon ein wenig verunsichert hatten , vor einen Spiegel gestellt und eine Laufbewegung angedeutet . Dabei ist mir aufgefallen , dass es da einen Moment gab , in dem einer meiner Arme tatsächlich vollständig hinter meinem Rumpf verschwunden ist . Das erschien mir am einfachsten in der Umsetzung und darum hab ichs dann auch so gezeichnet .
Möglicherweise war der Fehler der , dass die Laufbewegung ja nur angedeutet und nicht wirklich ausgeführt war . Es kann aber auch daran liegen , dass meine Schultern breiter sind als die von Nothando und mein Oberkörper daher mehr verdecken kann .

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