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Arti

leeres Blatt

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1

Freitag, 24. Juli 2020, 10:03

Hand Lettering

Hallo Forum,

ich zeichne meinen ersten Comic und möchte jetzt das Lettering probieren.

Im Internet habe ich ein Werkzeug gefunden
Alvin AL666

Auf YouTube gibt es ein paar Tutorials dazu.
Das ist eine Drehbare Plastikschablone, für die Zeilenabstände und Buchstabenzwischenräume.

Dieses Werkzeug kostet nur ein paar Dollar und wird anscheinend nur in Nordamerika vertrieben.
Ist ja im Grude auch anachronistisch.

Gibt es einen gutbestückten Laden in Deutschland, der das hat?
Ich habe intensiv gesucht, finde aber nur stores in den USA und Kanada.

LG

Comic's G

Stiftehalter

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2

Freitag, 24. Juli 2020, 11:28

Ich kenne mich da wenig bis garnicht aus.
Es gibt bestimmt irgendwo einen Laden der das hat ich denke da an Berlin, Hamburg, Köln...

LG
Comic's G

Peter L. Opmann

Comic-Godzilla

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3

Freitag, 24. Juli 2020, 11:39

Am Ende wohnt aber Arti in Hintertupfingen...

Ich würde von Schablonen eher abraten. Das sieht selten gut aus, man sieht das der Schrift meistens an, daß eine Schablone verwendet wurde.

Vielleicht doch eine richtige Handschrift? Es sei denn, Du hast wirklich eine Sauklaue. Es sollte schon lesbar sein - ansonsten habe ich aber nichts dagegen, wenn jemand seine individuelle Handschrift verwendet, auch wenn es keine typische Comic-Schrift ist. Und wenn Handschrift wirklich nicht in Frage kommt, kannst Du eine Computerschrift verwenden, die comicmäßig aussieht.

bene

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4

Freitag, 24. Juli 2020, 12:37

Oder bestellen ...
(wobei das jetzt keine Kaufempfehlung ist - zum Produkt selber kann ich nix sagen)

Und wenn Handschrift wirklich nicht in Frage kommt, kannst Du eine Computerschrift verwenden, die comicmäßig aussieht.
Hauptsache nicht "Comic Sans" ... ;)

Es gibt auch kostenlose Tools im Internet, mit denen du eine eigene Schriftart mit deinen handgeletterten Buchstaben erstellen und dann digital verwenden kannst.

Ansonsten würde ich Peter L. Opmann zustimmen: Gerade für deine ersten Comics (aber auch so) ist es bestimmt nicht schlecht, das Handlettering komplett selber zu machen und nicht zuviele Hilfsmittel dafür zu verwenden, um überhaupt erstmal ein Gefühl dafür zu kriegen...

Arti

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5

Freitag, 24. Juli 2020, 13:26

@Peter L. Obmann
Arti wohnt nicht in Hintertupfingen, sondern schlimmer. Vor einem Wald in Brandenburg und kürzlich hat man uns die Straße weggerissen.

Wir müssen uns durch den Wald schlängeln. Kaum zu glauben, aber wahr.
Die nächste große Stadt wäre Berlin, aber da komme ich jetzt aus anderen Gründen nicht hin.


Zu dem beschriebenen Ding:
Es handelt sich nicht um eine Buchstabenschablone.

Ich stelle mal einen YT-Link ein.

https://www.youtube.com/watch?v=atZGu5HfWmM

Bei ca. 6min zeigt der sympathische Herr das Guide-line-Ding.


Meine Handschrift ist ganz gut und ich möchte nicht diese künstliche Gleichmäßigkeit, die Computerschriften an sich haben.
Buchstabenschablonen komme aus dem selben Grund nicht in Frage.

Ich zeichne meine erste Geschichte von Hand und möchte auch das Lettering von Hand machen.
Einfach um- wie soll ich es sagen- mit der Arbeit dicht bei mir selber anzufangen.

Ich habe bei YT noch ein Ähnliches gesehen: Linex Liner for Calligraphy


Meine Frage an euch: Habt ihr so etwas schon mal in der Hand gehalten?
Im Laden kosten das ca. 5$. Über Amazon bestellbar, aber die Transportkosten sind natürlich sehr hoch.

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bene (24.07.2020)

Peter L. Opmann

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6

Freitag, 24. Juli 2020, 13:51

Ich kenne diese Schablone nicht. Und ich komme auch nicht ganz dahinter, wie sie funktioniert. Terry Moore lettert doch letztlich mit der Hand, oder?

Arti

leeres Blatt

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7

Freitag, 24. Juli 2020, 14:04

Man schreibt die Buchstaben von Hand. Und das finde ich auch am Schönsten.


Man hat letztlich eine drehbare Scheibe in der Hand, mit der man die Hilfslinien zieht.
Der Eine wird das mögen, der Andere nicht.

Ich denke, das Teil ist hilfreich, aber 20 Euro (inkl. Porto) sind mir zu teuer.
Im Laden kosten das ca. 5 $.

Gibt es Geschäfte, die sich auf Comic-Zeichner-Zubehör spezialisiert haben
und die das evtl. führen könnten?
Meine Internetrecherche hat nichts ergeben.

Peter L. Opmann

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8

Freitag, 24. Juli 2020, 15:08

Nur Hilfslinien ziehen? Da reicht mir ein Lineal.

Arti

leeres Blatt

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9

Freitag, 24. Juli 2020, 17:43

Ich habe hier eine schöne, klare Anleitung für das Ding gefunden

https://webcomics.com/articles/art/how-t…ettering-guide/

Peter L. Opmann

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10

Freitag, 24. Juli 2020, 19:32

Also ich wollte Dir weder zu- noch abraten. Aber besser gibt hier noch jemand einen Rat, der diese Schablone kennt oder jedenfalls gut einschätzen kann.

Arti

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11

Samstag, 25. Juli 2020, 07:55

Hei Peter,

ich dachte, dieses Werkzeug ist bekannt, darum hab ich hier gefragt.
Sie scheint also nur, in Nordamerika gebraucht zu werden.

Ich denke die Computerschriften haben sie überholt, darum wird sie hier auch
kein nachgefragter Artikel werden.
Ich tu mich mal unter den Kalligraphen um. Für die ist zierlich schreiben ja täglich Brot.


Wenn ich so eine Scheibe erstehen sollte, berichte ich hier von meinen Erfahrungen.
Ich werden nicht 20 Euro dafür ausgeben. Das wäre mir zu happig für ein Teil,

das nach 3x Benutzen in der Schublade verschwindet.

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bene (25.07.2020)

Thrainer

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12

Montag, 31. August 2020, 14:40

Hallo Arti,

Im Moment ist der Lettring Guide für 7,82€ auf Amazon zu haben.
Das Teil ist ganz praktisch um schnell zu linieren. Auch kursives Lettering
und Mittelachse ist im Angebot. Ganz praktisch aber unbedingt benötigen
Tut man es nicht. Hoffe ich habe dir weitergeholfen.

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kurisuno (31.08.2020)

bstein

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13

Mittwoch, 2. September 2020, 14:48

Soweit ich weiß, waren diese Dinger bei amerikanischen Vollprofi-Letterern im Einsatz, bevor sich das Computer-Lettering durchsetzte.

Wirklich nur was für Menschen, die -zig Seiten pro Tag für ihren (kärglichen) Lebensunterhalt lettern. Und natürlich für Zeichenbedarfs-Händler...

Wenn Du handlettern möchtest, hier mein alter Workflow als Tipp:
  • Du erstellst Dir selbst ein Linienblatt, mit Bleistift. z.B. immer 5 mm Abstand für die Buchstaben, dann 3 mm für den Zeilenabstand, wieder 5 mm... usw.
  • Das Ding kopieren, damit es nicht schmiert, wenn Du letterst.
  • Das legst Du auf den Leuchttisch (den Du hoffentlich als Zeichner hast?) und letterst auf einem Blatt darüber.
  • Jetzt kannst Du fein rumprobieren, wie die Schrift schön annähernd ovale Textblöcke ergibt. (Erstmal mit Bleistift.)
  • Wenn es Dir gefällt, schreibst Du es (z.B. mit Fineliner)
  • Nochmal kopieren, ausschneiden (Nagelscheren sind super für fitzelige Arbeiten!) und mit Fixogum auf die Kopie der Seite in die Sprechblase einkleben.
  • Ja, und das jetzt für jede Sprechblase! - Fertig. Scannen, kopieren - everything goes.

SCHURKE! ICH WERDE DIR SOWAS VON SAURES GEBEN!

SCHURKE! ICH
WERDE DIR SOWAS
VON SAURES
GEBEN !!!

Das Ganze ist natürlich extrem Geschmackssache: Schrift mit Klein- und Großbuchstaben? Nur Großbuchstaben? Gleichbleibende Schriftdicke? Etwas Duktus? Ovale Sprechblasen? Oder eckige? ...
Einfach probieren, was Dir gefällt!

Und: Spar lieber das Geld für die Schablone für Leuchttisch, Fixogum, Stifte und was sonst so für den "analogen" Workflow ansteht!
Und Du hast recht, es sieht eine Idee besser aus als Compi-Lettering. Aber ist soviel AAAARRRRBBEEIIIITTTTT! :D


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bene (06.09.2020)

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